Spielleiter:in im Erfahrungsfeld Theater XVI
Modul 1 | XVI. Ausbildungsgang
März 2027 | März 2028
Termin: bis
Anmeldung möglich
Theater kann zum Ereignis, zum Spiegel der Gesellschaft werden. In einer zunehmend individualisierten Umgebung ist Theater als Mittel gemeinschaftlichen Arbeitens ein Erfahrungsfeld, in dem die Begegnung von Mensch und Mensch mittels darstellender Kommunikation in vielfältiger Weise möglich ist. Die Zusatzausbildung macht mit Grundlagen bekannt, welche die Teilnehmenden zu gemeinsamen kreativen Handeln anregen. Die Teilnehmenden lernen verschiedene Ansätze des Ensembletheaters kennen: von der freien Improvisation für Spielende über die aktive Handhabung von Methoden bedeutender Theatermacher:innen und Theaterpädagog:innen bis hin zur Rollen- und Szenenarbeit nach literarischen Vorlagen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Anleitung, Beobachtung und Auswertung von Gruppenaktionen. Das Ziel ist, Methoden und Techniken der theaterpädagogischen Gruppenarbeit zu entwickeln, die dem Produkt und dem Prozess gerecht werden und die eine fruchtbare und flexible Wechselwirkung erlauben. Insbesondere wird auf den Transfer und die Einsatzmöglichkeit in der Jugendarbeit Wert gelegt. Die Teilnehmenden werden befähigt, mit diesen theatralen Kompetenzen die Dimensionen von Theaterspiel aufzuspüren und für die eigene Theaterarbeit als Multiplikator:innen nutzbar zu machen.
Die auf die Rahmenrichtlinien des Bundesverbandes Theaterpädagogik (BuT) abgestimmte Ausbildung bildet das erste von drei Modulen für die Theaterpädagogik (BuT).Das Institut für Jugendarbeit des Bayerischen Jugendrings ist eine hierfür vom BuT empfohlene Bildungseinrichtung. Die im Folgenden beschriebenen Werkstätten sind größtenteils auch für das Fortbildungsprogramm des Bunds Deutscher Amateurtheater (BDAT) testierfähig.
Ziele
Ziel der berufsbegleitenden Fortbildung ist die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten im künstlerischen und (theater-)pädagogischen Bereich. Die Zusatzausbildung befähigt zur selbständigen Durchführung von Theaterprojekten mit unterschiedlichen Zielgruppen und Altersstufen
Umfang
Die Zusatzausbildung erstreckt sich über fünf Seminar-Wochenenden mit je 24 UE sowie einen mehrtägigen Workshop mit 36 UE in einem Zeitraum von zwölf Monaten
Zielgruppe
Theater spielende oder anleitende Personen, v.a. aus dem ehrenamtlichen Bereich sowie Theaterinteressierte
Verantwortlich
Martin Holzner
Termin
Fr 05. bis So 07. März 2027 Werkstatt 1 (24 UE) – Improvisation und Spiel
Fr 30. bis So 02. Mai 2027 Werkstatt 3 (24 UE) – Methoden der Theaterpädagogik I Theaterpädagogische Methoden nach Augusto Boal
Fr 09. bis So 11. Juli 2027 Werkstatt 2 (24 UE) – Körpersprache und Bewegung – Maskenspiel
Fr 15. bis So 17. Oktober 2027 Werkstatt 3 (24 UE) – Methoden der Theaterpädagogik II Theaterpädagogische Methoden nach Bertold Brecht
Do 02. bis So 05. Dezember 2027 Werkstatt 4 (36 UE) – Szenenarbeit mit Zeit, Raum und Requisit (Doppeleinheit)
Fr 17. bis So 19. März 2028 Werkstatt 5 (24 UE) – Präsenz und Präzision auf der Bühne
Information und Beratung
Martin Holzner
holzner@institutgauting.de
Ausführliche Infos zum Kurs und Anmeldung
Alle Infos zum Kurs finden Sie zum Download in der rechten Spalte unter Dateien "Konzeption Spielleiter:in Erfahrungsfeld Theater"
Zur Anmeldung bitte auch den Bewerbungsbogen ausfüllen und bei der Anmeldung hochladen (ebenfalls als Download rechts verfügbar) .
Was ist Theaterpädagogik?
Theaterpädagogik verbindet kreatives Theaterspiel mit persönlicher und sozialer Weiterentwicklung. Es geht nicht um perfektes Schauspiel, sondern um das gemeinsame Ausprobieren, Erleben und Lernen. Durch Rollenspiele und Improvisation werden spielerisch Selbstbewusstsein, Teamgeist und Kreativität gestärkt.
Ausführliche Informationen und Kontaktmöglichkeit unter https://erfahrungsfeld-theater.de/
