Hate Speech, Cybermobbing, Cybergrooming und Sexting
Medienpädagogische Methoden für ein starkes Miteinander im Netz
Termin: bis
Anmeldung möglich
Cybermobbing und Hate Speech sind weit verbreitet und befeuern eine Kommunikations-Unkultur im digitalen Raum. "Hate Speech" fungiert dabei als Oberbegriff für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Hetze und Hass-Kommentare und nimmt unterschiedliche Formen an. Dabei werden Menschen diskriminiert und angefeindet. Junge Menschen werden mit herabwürdigenden Inhalten konfrontiert und verbreiten oftmals selbst Content, der andere erniedrigt. Weitere besorgniserregende Phänome sind „Cybergrooming“, also die Kontaktaufnahme in Missbrauchsabsicht, sowie "Sexting", die Weiterverbreitung freizügiger Aufnahmen ohne Einverständnis.
Im Arbeitsalltag von pädagogischen Fachkräften spielt der Umgang mit derartigen Vorkommnissen zunehmend eine wichtige Rolle. Wie können sie die Thematik präventiv angemessen aufgreifen und für Jugendliche aufbereiten? Welche Methoden und Materialien zur Sensibilisierung und für ein respektvolles, friedliches Miteinander gibt es, sowohl offline als auch online?
Inhalte
- Grundlegende Kenntnisse über Hate Speech, Cybermobbing, Cybergrooming und Sexting
- Umgang mit Respekt und Respektlosigkeit
- Pädagogische Interventions- und Handlungsmöglichkeiten
Ziele
- Kennenlernen von praxisorientierten Methoden
- Erproben medienpädagogischer Methoden
- Erarbeiten alltagstauglicher Handlungsanleitungen
Zielgruppe
Mitarbeitende aus Jugendarbeit und Schule
