17. Fachgespräch: Politische Bildung an historischen Orten des Nationalsozialismus
Termin: bis
Hat schon stattgefunden
Fake news, Soziale Medien und KI – Die Rolle von Medialer Kompetenz in der Politischen Bildung
Veranstaltungsort 2026: Berchtesgaden/Dokumentation Obersalzberg
Der Obersalzberg war 1933 bis 1945 ein Zentrum der Macht und zweiter Herrschaftssitz der nationalsozialistischen Diktatur.
Über ein Viertel seiner Amtszeit verbrachte Adolf Hitler hier. Die Propaganda nutzte die Schönheit der Berglandschaft, um ein Trugbild zu zeichnen und millionenfach zu verbreiten: Es zeigte Hitler als nahbaren, naturverbundenen „Führer“, der fernab der Politik in „seinen“ Bergen Erholung suchte. Tatsächlich entschied der Diktator im Berghof, seiner Residenz in den Berchtesgadener Alpen, mit seinen engsten Vertrauten über Verfolgung, Krieg und Völkermord.
Die Dokumentation Obersalzberg zeigt mit ihrer Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“ die Verbindung des Obersalzberg mit verschiedenen Verbrechenskomplexen auf. Gleichzeitig werden die Propagandabildwelten des Führerkults, für die der Obersalzberg zentral war, thematisiert und entlarvt. Damit bietet die Ausstellung die Möglichkeit für eine kritische Auseinandersetzung mit Medien, die durch die technologischen, sozialen und politischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte insbesondere für die Bildungsarbeit von essenzieller Bedeutung geworden ist.
Das Fachgespräch in der Dokumentation Obersalzberg wendet sich schwerpunktmäßig folgenden Inhalten zu:
• Einführung in den historischen Ort und Besichtigung der Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“ mit dem Schwerpunkt der medialen Vermittlung.
• Vorstellung von Workshop-Formaten, die mediale Kompetenzen anhand des historischen Beispiels der NS-Propaganda und der rechtsextremen Szene heute fördern.
• Historisches Lernen als Beitrag zur Demokratie-Bildung? Diskussion aktueller Herausforderungen.
Zielgruppe
Mitarbeitende der historisch-politischen Bildung und der Jugendarbeit sowie Interessierte
Kooperation
Institut für Zeitgeschichte München-Berlin (Dokumentation Obersalzberg)
LAG historisch-politische Bildung Bayern (Max Mannheimer Studienzentrum, Bildungszentrum Burg Schwaneck, DoKuPäd Nürnberg, KJR München-Stadt, Jugendsiedlung Hochland Königsdorf)
Unterkunft
Die Unterbringung erfolgt im Hotel Schwabenwirt und wurde über das Unterkunftsmanagement Bergerlebnis Berchtesgaden gebucht. Für Vorübernachtungen oder Verlängerungen wenden Sie sich bitte direkt dorthin.
Veranstaltungsort 2026: Berchtesgaden/Dokumentation Obersalzberg
Der Obersalzberg war 1933 bis 1945 ein Zentrum der Macht und zweiter Herrschaftssitz der nationalsozialistischen Diktatur.
Über ein Viertel seiner Amtszeit verbrachte Adolf Hitler hier. Die Propaganda nutzte die Schönheit der Berglandschaft, um ein Trugbild zu zeichnen und millionenfach zu verbreiten: Es zeigte Hitler als nahbaren, naturverbundenen „Führer“, der fernab der Politik in „seinen“ Bergen Erholung suchte. Tatsächlich entschied der Diktator im Berghof, seiner Residenz in den Berchtesgadener Alpen, mit seinen engsten Vertrauten über Verfolgung, Krieg und Völkermord.
Die Dokumentation Obersalzberg zeigt mit ihrer Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“ die Verbindung des Obersalzberg mit verschiedenen Verbrechenskomplexen auf. Gleichzeitig werden die Propagandabildwelten des Führerkults, für die der Obersalzberg zentral war, thematisiert und entlarvt. Damit bietet die Ausstellung die Möglichkeit für eine kritische Auseinandersetzung mit Medien, die durch die technologischen, sozialen und politischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte insbesondere für die Bildungsarbeit von essenzieller Bedeutung geworden ist.
Das Fachgespräch in der Dokumentation Obersalzberg wendet sich schwerpunktmäßig folgenden Inhalten zu:
• Einführung in den historischen Ort und Besichtigung der Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“ mit dem Schwerpunkt der medialen Vermittlung.
• Vorstellung von Workshop-Formaten, die mediale Kompetenzen anhand des historischen Beispiels der NS-Propaganda und der rechtsextremen Szene heute fördern.
• Historisches Lernen als Beitrag zur Demokratie-Bildung? Diskussion aktueller Herausforderungen.
Zielgruppe
Mitarbeitende der historisch-politischen Bildung und der Jugendarbeit sowie Interessierte
Kooperation
Institut für Zeitgeschichte München-Berlin (Dokumentation Obersalzberg)
LAG historisch-politische Bildung Bayern (Max Mannheimer Studienzentrum, Bildungszentrum Burg Schwaneck, DoKuPäd Nürnberg, KJR München-Stadt, Jugendsiedlung Hochland Königsdorf)
Unterkunft
Die Unterbringung erfolgt im Hotel Schwabenwirt und wurde über das Unterkunftsmanagement Bergerlebnis Berchtesgaden gebucht. Für Vorübernachtungen oder Verlängerungen wenden Sie sich bitte direkt dorthin.
