Jugendarbeit schafft sichere Orte!

Schutzkonzepte zur Prävention sexualisierter Gewalt in Organisationen der Jugendarbeit

VIII. Ausbildungsgang
November 2024 | Oktober 2025

Jugendarbeit bietet Nähe sowie Vertrautheit und ist ein Ort, an dem junge Menschen wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Persönlichkeit entwickeln können. Gleichzeitig sollen Kinder und Jugendliche dort bestmöglich vor Grenzverletzungen, Übergriffen und sexualisierter Gewalt geschützt sein. Deshalb ist die Prävention sexueller Übergriffe in diesem Arbeitsfeld eine zentrale Aufgabe.
Schlüssel dazu ist die Entwicklung von Schutzkonzepten – also auf die jeweilige Organisation abgestimmte Prozesse und Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt.

Inhalte
Grundlagen
• Fachwissen sexualisierte Gewalt: Begriffe und Definition, Erscheinungsformen, typische Strategien von Täter:innen, fachlich-pädagogische Handlungsmöglichkeiten
• Gesetzliche Anforderungen zum Kinderschutz für Träger der Jugendarbeit
• Bestandteile von Schutzkonzepten
Organisation und Analyse
• Grundlegendes Organisationswissen: Strukturen, Abläufe, Kultur der Organisation
• Analyse von Schutz- und Risikofaktoren auf verschiedenen Ebenen der Organisation
Beratung und Kooperation
• Gestaltung von Beratungs- und Beteiligungsprozessen in Organisationen
• Kindeswohlgefährdung – Aufgaben des öffentlichen Trägers und der Akteur:innen im Hilfesystem
Sexualisierte Peergewalt
• Sexuelle Übergriffe durch Kinder und Jugendliche
• Sexualisierte Gewalt mittels digitaler Medien
• Sexualpädagogische Kompetenz im Kinderschutz
Handlungssicherheit im Krisenfall
• Umgang mit dem Vorwurf sexueller Übergriffe
• Nachsorge, Umgang mit nicht-aufklärbaren Fällen
• Sexualstrafrecht

Termine
Modul 1: 11. – 13. November 2024 (Mo – Mi)
Modul 2: 20. – 22. Januar 2025 (Mo – Mi)
Modul 3: 12. – 14. März 2025 (Mi – Fr)
Modul 4: 26. – 28. Mai 2025 (Mo – Mi)
Modul 5: 21. – 23. Juli 2025 (Mo – Mi)
Modul 6: 06. – 07. Oktober 2025 (Mo – Di)

Beginn am ersten Tag um 14 Uhr, Ende am letzten Tag i.d.R. um 15 Uhr

Ziele

Nutzen für die Teilnehmenden
Die Teilnehmenden erwerben fachliche Kompetenzen zur (Weiter-) Entwicklung passgenauer Schutzmaßnahmen in Organisationen, zur Fachberatung (nicht für Therapie!), und zum Angebot von Fortbildungen. Sie lernen die zur Erarbeitung und Implementierung notwendigen Prozesse sachkundig zu beraten und zu begleiten. Dies kann sich sowohl auf die eigene als auch auf andere Organisationen beziehen.

Praxisprojekte
In Umsetzungsprojekten wenden die Teilnehmenden das Gelernte an und entwickeln passende Schutzprozesse. Dabei werden sie von der Ausbildungsleitung kontinuierlich begleitet und unterstützt.

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